Kilimandscharo Erfahrungsbericht Teil 2: Die Besteigung

Wie ich bereits in Teil 1 verraten habe, haben wir uns bei der Besteigung des Kilimandscharo für die Lemosho Campingroute entschieden, die weniger touristisch ist und sich durch seine einzigartigen Ausblicke in Richtung kenianischer Seite, Amboseli Nationalpark und Mount Meru auszeichnet. Wie läuft die Wanderung auf den einzelnen Etappen ab? Was fühlt man dabei? Welche Hürden gibt es zu überwinden? All das liest du im Teil 2 in der eigentlichen Besteigung des Kilimandscharo. Alles was du zur Vorbereitung der Reise brauchst liest du im Teil 1. Falls du weitere Fragen hast, schreibe sie gerne in die Kommentare, kontaktiere mich per Kontaktformular oder Instagram DM.

As I have already mentioned in part 1 of my report,  we have decided on the Lemosho camping route that is less touristic and with fantastic views to the Kenyan side such as NP Ambroseli and Mount Meru. How does the walk look like on the different stages of the route? What are the feelings? What challenges and hurdles were encountered? That’s what you read in part 2 of the report on our ascent to the Kilimanjaro. You can find everything you need to prepared the trip in part 1. Please contact me for further questions via contact form or directly on Instagram DM.

Tag 1/ Day 1: Moshi – Londorossi – Mti Mkubwa Camp (2.750 m)

Heute beginnt unsere Trekkingtour zum Gipfel des Kilimandscharo. Nach einem vorbereitenden Gespräch mit unserem Hauptbergführer fahren wir zusammen mit unserem 12-köpfigen Team zum etwa 80 km entfernten Londorossi-Gate (2.250 m). Die Fahrt führt über eine größtenteils sehr holprige Piste und nimmt einige Stunden in Anspruch. Angekommen am Gate erfolgt die Registrierung und dann kann’s losgehen.

Die Wanderung führt durch dichten Regenwald bis in die Lemosho – Niederungen. Unser Ziel ist das Forest Camp auf 2.750 m. Hier ist das Klima noch sehr tropisch und feucht. Als wir eintreffen, hat das Team bereits das Camp aufgebaut und wir haben Zeit uns frisch zu machen und einzurichten. Auf duschen müssen wir die nächsten Tage verzichten. Dafür bekommen wir jeden Abend und Morgen eine warme Wasserschüssel vors Zelt gestellt. Beim ersten Gang auf das Plumpsklo muss ich die Luft anhalten. Der Gestank ist kaum auszuhalten und auch sonst ist es nicht wirklich hygienisch. Mein absoluter Horror ist der Toilettengang die nächsten Tage. Daher empfehle ich jedem 100 Dollar mehr für eine eigene Campingtoilette zu investieren. Ihr werdet es nicht bereuen!

Nach dem ersten Schock, haben wir uns unser erstes Abendessen schmecken lassen. Unglaublich was unser Koch auf die Teller zaubert bei der geringen Küchenausstattung. Nach dem Essen folgt das abendliche Ritual: Unsere Guides messen unseren Sauerstoffgehalt im Blut, um frühestmöglich Risiken einer Höhenkrankheit abzuschätzen. Schlafen gehen wir immer relativ früh – um kurz nach 20.00 Uhr, um für den nächsten Tag fit zu sein. Aufgrund der heißen Temperaturen und der lauten ungewohnten Geräusche des Urwalds fällt der Schlaf eher mager aus.
Gehzeit: ca. 4 Std.
Wanderstrecke: ca. 7 km
Aufstieg: 680 m

Today we start our trekking tour to the top of Mount Kilimanjaro. Following a preparatory meeting with our main guide we drive together with a team of 12 to the Londorossi Gate (alt. 2250m) 80km away from the accomodation. It is a very bumpy ride and takes a few hours. At the gate itself you have to get registered, but then you can start right away.  You hike through the dense rainforest before reaching the Lemosho flats.

Our aim is the forest camp at 2750m. The climate here is still very tropical and humidity is high. The camp is already set up by the team when we arrive there, so there is time for us to freshen up and organize ourselves. Showering is not possible the next days. Alternatively we have each a bowl of warm water in the morning and evening placed in front of the tent. However the simple squat toilet is horrible for me, the stench is almost unbearable and hygienic conditions unacceptable. The next days the toilet is an absolute place of horror for me. I therefore warmly recommend to invest a hundred dollars more for your own camping toilet. You will not regret!

Recovered from the first shock we have a tasteful dinner and relax in good atmosphere. Unbelievable what our cook prepares with such little equipment. Every evening after dinner the guides measure the blood oxygen level to see whether there is a risk of altitude sickness. To be fit again the next day you go to sleep early, around 8 pm. However, due to high temperatures and unknown sounds, it is a night of little sleep.

Hiking time: around 4hrs Distance: around 7km Height difference: 680m

Tag 2/ Day 2: Mti Mkubwa Camp – Shira Camp 2 (3.850 m)

Heute lassen wir den Wald hinter uns und gelangen über steiler werdende Pfade in Heide- und Moorlandschaften. Wir überqueren den Shira Kamm (3.600 m) und erreichen nach rund vier Stunden durchgeschwitzt das auf 3.500 m gelegene Shira Camp 1. Hier sind die Temperaturen deutlich kühler.

Nach einer Mittagspause führt uns eine ca. 4 Std. Wanderung bei Sturm und Regen weiter über die Hochebene zum Shira Camp 2, das auf einer Moorwiese an einem Bach liegt (3.850 m) und Blicke auf den Kibo, Shira und Mt. Meru preisgibt. Die 14 km und der Aufstieg von 1120 m haben es in sich. Neben der Erschöpfung machen sich auf fast 4.000 m erste Symptome der Höhenkrankheit bemerkbar: Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen und Übelkeit. Auch wenn viele von Schmerzmitteln gegen Höhenkrankheit abraten, hat mir Ibuprofen geholfen die Nacht mit wenigen Unterbrechungen durchzuschlafen. Hier rate ich jedem auf seinen Körper zu hören und bei akuter Höhenkrankheit direkt abzusteigen.         
Gehzeit: ca. 8 Std.
Wanderstrecke: ca. 14 km
Aufstieg: 1120 m

Now we leave the forest and the path winds its way steeply up to heathlands und moorlands. We cross the Shira ridge at 3600m and reach the Shira camp 1 at 3500m after a 4hours hike and completely sweatened. It is much cooler up here and after a lunch break we walk another 4 hours on the plateau through stormy and rainy weather conditions to reach finally Shira camp 2 situated on a marshy plain alongside a creek at 3850m.

The views to Kibo, Shira and Mt. Meru are fantastic but the 14km hike and height difference of 1120m do not remain without consequences. Besides tiredness and exhaustion, the first symptoms of altitude sickness are apparent at nearly 4000m height. Loss of appetite, headache und nausea. Even though some advise against pain relievers against altitude sickness, Ibuprofen has helped me to sleep nearly the whole night. I would advise anyone to listen to their body and descent as soon as altitude sickness is acute.

Hiking time: around 8hrs Distance: around 14km Height difference: 1120m

Tag 3/ Day 3: Shira Camp 2 – Barranco Camp (3.960 m)

An Tag 3 steigen wir bei strömenden Regen bis auf 4.630 m hoch, um danach wieder auf unter 4000 Meter abzusteigen. Das dient der Akklimatisierung des Körpers, getreu dem Motto: Hoch steigen – tief schlafen. Wir umrunden einen Teil des mächtigen Kibo Gipfels auf dessen Südseite. Die Landschaft wird karger und zahlreiche Geröllblöcke prägen die Umgebung. Eine Wanderung durch die staubige Alpinwüste mit den vielen verstreuten Felsbrocken, erweckt den Eindruck, als ob man auf dem Mond herumspaziert.

Am Lava Tower, einem schroffen Felsobelisken aus Lavagestein, erreichen wir den höchsten Punkt der heutigen Etappe. Heilfroh den höchsten Punkt erreicht zu haben, geht es im Schneeregen über einen steilen Felshang, der einem Wasserfall gleicht, hinab zum Barranco Camp. Allmählich wird die Lava-Steinwüste wieder von der Heide- und Moorlandzone abgelöst. Hier machen wir unsere lang ersehnte Rast. Zum Essen gibt’s: Kalte Hähnchenschenkel, Butterbrote und Obst. Der Weg führt vorbei am “Garten der Senezien”, einem Gebiet in dem viele der mannshohen Senezien und Riesenlobelien wachsen. Das Barranco Camp ist sehr “aussichtsreich” und oft über den Wolken gelegen. Am Abend können wir bei wolkenlosem Himmel die Lichter der 60 km entfernten und rund 3.400 Meter tiefer liegenden Kleinstadt Moshi erkennen.
Gehzeit: ca. 7 Std.
Wanderstrecke: ca. 10 km
Aufstieg: 790 m
Abstieg: 670 m

At pouring rain on day 3 we climb up to 4630m to descend again to around 4000m for acclimatization of the body. The motto is, climb high, sleep deep. We round part of the mighty top of Mt. Kibo on the south side. The landscape gets barren with scree and rocks. Hiking over dusty and rocky slopes may give you the impression of being on the moon.

On the highest point of our today’s section we reach the Lava tower, a rough lava stone rock. Really glad having achieved this point, the trail continues with snowy rain over a steep rock slope, similar to a waterfall down to the Barranco camp. Gradually the rocky desert takes on again heath and moor landscape character. This is the perfect place for the awaited break. We have cold chicken legs, sandwiches and fruit. The trail furtheron leads us along the ” garden of senesi”, an area where you can find man-sized senesis und giant lobelias. The Barranco Camp is situated high on an overlook platform and very often in the clouds. But in the night with clear sky there is an enchanting panorama and you can see the lights of Moshi town that is about 60km away and 3400m deeper.

Hiking time: around 7hrs Distance: around 10km Up: 790m Down: 670 m

Tag 4/ Day 4: Barranco Camp – Karanga Valley Camp (4.040 m)

Nach dem Frühstück gilt es die Barranco-Felswand zu überwinden. Die sogenannte “Breakfast Wall” sieht gefährlicher aus, als sie tatsächlich ist. Dennoch hilft mir meine Boulder Erfahrung die Barranco-Wand sicher zu erklimmen. Vom Fuße der etwa 250 Meter hohen Wand führt ein schmaler Pfad in Serpentinen entlang der Great Barranco Wall bergauf. Nach etwa anderthalb bis zwei Stunden haben wir das Plateau erreicht und werden sogleich mit einem atemberaubenden Ausblick auf den Kibo und dessen drei Süd-Gletscher belohnt. Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es entlang eines staubigen Pfades hinab zum Camp im Karanga Valley mit dem ganzjährig wasserführenden Karanga River. Eine Zwischenübernachtung auf diesem Camp einzulegen hilft, Kräfte für den bevorstehenden Gipfelaufstieg zu sparen und den Akklimatisierungsprozess zu begünstigen. Der Nachmittag dient der Erholung und Regeneration.
Gehzeit: ca. 5 Std.
Wanderstrecke: ca. 5 km
Aufstieg: 340 m
Abstieg: 260 m

After breakfast we head off for the Barranco rock face, the so-called breakfast wall. It seems more dangerous as it is. Nevertheless my boulder experience has helped me climbing the Barranco wall safely.  From the bottom of the 250m high wall you follow a small path up in steep serpentines. It takes us around 2 hours to reach the plateau from where you have a breathtaking view to Mt. Kibo and the three southern glaciers. After a short pause we head down to Camp Karanga Valley along a dusty trail. The Karanga river carries water year-around and an overnight stay here helps to gain new energies for the forthcoming summit rise. The afternoon is for regeneration, rest and tranquility.

Hiking time:around 5h Distance: around 5km Up: 340m Down: 260m

Tag 5/ Day 5: Karanga Valley – Barafu Camp (4.600 m)

Von nun an führt der Weg steil bergauf auf einem verdichteten Geröllpfad durch eine felsige Landschaft in schwierigem Gelände. Die Vegetation wird immer spärlicher, jedoch werden wir mit grandiosen Ausblicken auf den Mount Meru, den Mawenzi und natürlich den Kibo entschädigt. Wir passieren die Wegkreuzung, wo der Southern Circuit Trail auf den Mweka Trail trifft, den wir später für den Abstieg nutzen. Weiter geht es bis zum Barafu Camp auch Base Camp genannt, in dem wir die letzte Nacht in großer Höhe verbringen. Unterwegs bieten sich Blicke auf den Gipfel aus verschiedenen Perspektiven. Kurz nach Eintreffen wird das Abendessen serviert, sodass wir uns vor dem letzten Aufstieg, der gegen Mitternacht beginnt, maximal erholen können. Wir versuchen zu schlafen und uns mental auf den Aufstieg vorbereiten – was eher semi-gut auf 4.600 m funktioniert.
Gehzeit: ca. 4 Std.
Wanderstrecke: ca. 4 km
Aufstieg: 560 m

From there a steep stony path ascends through rocky landscape and rough terrain. Vegetation becomes increasingly sparse, however breathtaking views to Mt. Meru, Mawenzi and of course Kibo are a reward. We cross the junction of the Southern Circuit Trail  with the Mweka Trail, which we take lateron for the descent. The route then takes us to the Barafu Camp, also called Base Camp, where we spend our last night at high altitudes. On the way we can enjoy views to the summit from various perspectives. Shorty upon arrival we are served the dinner, giving us enough time to relax and recover for the summit rise that starts around midnight. We try to find some sleep and prepare mentally for the next challenge – more or less successfully at an altitude of 4600meters.

Hiking time: 4hrs Distance: 4km Ascent: 560m

Tag 6/ Day 6: Uhuru Gipfel (5.895 m) – Mweka Camp (3.100 m)

Die letzte Etappe bis zum Gipfel beginnt bereits kurz nach Mitternacht. Der anstrengendste und zugleich faszinierendste Tag liegt vor uns. Bevor wir in die Dunkelheit aufbrechen, stärken wir uns mit heißem Tee und Keksen. Die Stirnlampen der Wanderer die vor uns gestartet sind sehen aus der Entfernung aus wie Glühwürmchen, die in einer langen Reihe fliegen. Die Wanderung hoch zum Stella Point ist ein sehr langsamer, steiler Aufstieg über vulkanisches Geröll für ca. 5-6 Stunden. Der Weg führt über eine schier endlose steile Geröllhalde, deren Untergrund in der Nacht meist noch gefroren ist. Mein Tipp: Gute Musik auf die Ohren, das mobilisiert die letzten Reserven und lenkt davon ab, dass die Füße mittlerweile einzige Eisklötze sind.

Obwohl das Schild des Stella Point bereits in Sichtweite ist, raubt die Höhe den Atem und fordert die letzten Kräfte. Hier gilt es sich durchzubeißen und nicht nach jedem Schritt Pause zu machen. Besser langsamer aber stetig die letzte Steigung meistern. Während wir uns dem Kraterrand nähern, haben wir das Glück einer der schönsten Sonnenaufgänge, den wir je erleben durften, zu genießen. Als wir den Stella Point auf dem Kraterrand erreicht haben, ist der Uhuru Peak bereits in Sichtweite und auf relativ flachem Gelände ist es “nur” noch ein ca. 45-minütiger Fußmarsch.

Obwohl das Ziel in so greifbarer Nähe ist, ist eiserner Wille gefragt, um die letzten 150 Höhenmeter zu bewältigen. Entschädigt werden wir mit einem traumhafte Rundblick über den Krater und dem überwältigten Gefühl, den höchsten Punkt Afrikas auf 5.895 Metern erreicht zu haben. Stolz, Dankbarkeit und Freude – sind nur einige der Gefühle, die einen überkommen. Nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Dach Afrikas und dem klassischen Beweisfoto vor dem Gipfelschild, erfolgt der Abstieg über die Mweka Route. Für den Abschnitt zurück zur Barafu Hütte brauchen wir nur etwa die Hälfte der Zeit. Man kann auch den Geröllhang “hinunterrutschen”, was bedeutet, dass man mit großen Schritten durch den losen Kies runterrutscht. Das wollte ich meinen Füßen und Knien aber nicht antun. Mit jedem Schritt, den es nach unten geht, spürt man deutlich, wie die Luft immer sauerstoffreicher wird.

Wieder im Barafu Camp angekommen, gönnen wir uns eine wohlverdiente Mittagspause und werden vom Koch mit einer stärkenden Mahlzeit verwöhnt. Der weitere Abstieg zum Mweka Camp auf 3.100 Metern ist nicht mehr so steil, aber noch sehr lang. Die letzten Meter waren die absolute Hölle – meine Zehen taten noch nie so weh. Apropos: Ich habe mittlerweile 3 Zehennägel verloren. Daher immer gutes Schuhwerk bei solchen Wanderungen einpacken. Im Mweka Camp gibt es Zeit sich von diesem extrem langen und harten Tag auszuruhen und Schlaf nachzuholen!
Gehzeit: ca. 14 Std.
Wanderstrecke: ca. 19 km
Aufstieg: 1295 m
Abstieg: 2795 m

Leaving base camp shortly after midnight we climb toward the summit, the last and most strenous stage, however the most fascinating und exciting part. Before leaving in the dark we have a cup of hot tea and some biscuits. The headlamp lights of the summiteers starting earlier look like fireflies flying in line in the distance. The ascent to Stella Point is very slow and steep, hiking over volcanic rocks for 5 to 6 hours. Following the trail leading via an almost endlessly steep scree and the underground is still frozen from night temperatures. My tip: good music in your ears is mobilising body reserves and taking the attention away from your feet that have become ice blocks in the meantime. 

Though Stella Point is already in sight, the sheer altitude takes one’s breath away and urges the last forces. You have to fight your way through here without making a pause after each step. Better slowly but constantly in this climb. As we approach the crater rim we are very privileged to see the most spectecular sunrise ever and from the Stella Point crater RIM, die Uhuru Peak is almost at your fingertips. From here it takes “only” 45 minutes on relatively flat terrain by foot. Even though it is not that far anymore remorseless iron will is needed to make these last 150 meters altitude. Standing on the Summit we are overwhelmed with feelings and emotions as well as a spectacular views over the crater rim. We are so proud having climbed onto the roof of Africa with an altitude of 5895 meters.

Pride, gratitude and happiness- that’s only some of the feelings you have when you reach this point. However after a short stay and having taken some proof fotos we have to make the descent via the Mweka Route. It takes us only half the time back to the Barafu Camp. You can slide down the boulder slope which means you make big steps in the loose gravel. I did not want to harm my knees and feet , they were already suffering enough! However with each step you make you definitely feel the air gets more oxygenated.

Back in Barafu Camp we have a well-deserved lunch break and the cook spoils us with a freshly prepared meal. The further descent to the Mweka Camp at 3100m is not that steep but very long. The last few meters were hell – I never felt this pain in my toes.  By the way meanwhile I have lost 3 toenails. Therefore take very very good shoes for such trails. In the Mweka Camp you can recover from these extremely hard days and get some extra sleep.

Hiking time:14 is Distance:19km Ascent: 1295m Descent: 2795m

Tag 7/ Day 7: Mweka Camp – Mweka Gate (1.700 m)- Moshi

Nach dem Frühstück, der Verabschiedung und Überreichung des Trinkgeldes an unser tolles Team starten wir den letzten Abschnitt der Tour. Auch hier möchte ich nochmal betonen: Ohne das Team hätten wir den Aufstieg niemals geschafft. Es ist unglaublich was die Guides, Porter und Köche am Berg leisten. 

Die Wanderung durch den Regenwald hinab zum Mweka Gate (1.700 m) ist eher gemütlich. Die üppige Vegetation mit den von Baummoos überwachsenen Bäumen sowie den Riesenfarnen hat meine anhaltenden Fußschmerzen etwas in den Hintergrund gestellt. Dennoch kann man mir meine Erleichterung endlich am Gate angekommen zu sein, deutlich ansehen. Am Nationalpark-Gate werden wir bereits vom Fahrer erwartet und nach dem Erhalt der Urkunde werden wir inklusive der Mannschaft zurück zum Hotel nach Moshi gebracht. Die Dusche war bitter nötig und um ehrlich zu sein, habe ich mich noch nie so sehr über eine richtige Toilette gefreut. Bis zur Weiterreise nach Sansibar haben wir uns am Hotelpool von den Anstrengungen der letzten Tag erholt und das Abenteuer bei einem Kilimandscharo Bier Revue passieren lassen.
Gehzeit: ca. 4 Std.
Wanderstrecke: ca. 10 km
Abstieg: 1400 m

After breakfast , after saying goodbye and giving the tips to our wonderful team, we leave for the last leg of our tour. Again I must say that without this wonderful team we would never have reached the summit. It is just unbelievable how the guides, porters and the cook perform on this trail.

It is a rather leisurely descent through rainforest down to the Mweka Gate at 1700m. The lush vegetation with huge mainly overgrown trees covered by moss and giant ferns make me pay less attention to my persistent foot pain. However I am relieved beyond measure when we finally arrive at the Gate. Here we are already expected by the driver who brings us together with the team back to the hotel in Moshi. But before we obtain the official cerificate of the ascent to Mt. Kilimanjaro we are very proud of. The shower is sorely needed and to be honest, never before, I myself was so happy to see und reuse a real toilet. We use our time before we continue our journey to Sansibar relaxing at the pool, drinking a Kilimanjaro beer and recovering from the strenuous efforts of the ascent . 

Walking time: around 4hrs Distance: 10 km Down: 1400m

Ende/ The end.

Falls ich jetzt Euer Interesse oder Euren Ehrgeiz geweckt habe, dann kann ich Euch dieses einmalige Abendteuer wärmstens ans Herz legen. Es ist jeden Cent und Anstrengung wert.

Maybe this report has stirred up your interest and ambition. I really warmly recommend you this unique adventure, it is worth each cent and effort.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert